Aquarium kaufen - was ist zu beachten?

Ein Aquarium ist ein tolles Hobby für groß und klein. Kaum ein Lebensraum ist so vielfältig und faszinierend wie das Wasser. Es gibt Millionen Unterwasserbewohner und viele von ihnen lassen sich auch zu Hause bestaunen. Egal ob Fische, Schnecken oder Krebstiere: Mit etwas Grundwissen und einer tiergerechten Ausstattung des Aquariums, fühlen sich die unterschiedlichsten Arten bei dir wohl.


1. Das richtige Aquarium kaufen

Besonders einfach zu haltende Fischarten, wie etwa die bunten und robusten Schwertträger, Guppys und Mollys, sind gerade für Einsteiger geeignet. Man sollte mit einem Aquarium anfangen, welches 100 bis 200 Liter fasst. Solche sind meist günstig und auch oft in Aquarium-Komplettsets zu erhalten. Mehr Informationen über gute Aquarien für Anfänger finden Sie bei unseren persönlichen Empfehlungen.

 

Von Aquarien, die weniger als 100 Liter fassen, raten wir Amateuren ab, da diese Mikro-Ökosysteme schwer stabil zu halten sind und darüber hinaus einen etwas höheren Arbeitsaufwand erfordern. Allerdings entscheidet die Größe sowie Anzahl der Fische, über die Größe des benötigten Aquarienbeckens.

aquarium beckengrößen

2. Die Einrichtung des Aquariums

Man hat bei der Einrichtung seines Aquariums im Grunde freie Hand. Ob man nun eine Wasserpflanze, ein Plastikschiff oder ein blubberndes Figürchen ins Aquarium stellt: Den Fischen ist es egal. Allerdings ist entscheidend, dass die Einrichtung den Bewohnern genügend Verstecke und Schutzräume bietet.

 

Natürlich darf ein guter Bodengrund für das Aquarium auch nicht fehlen: Sand oder Kies sind hierfür bestens geeignet. Wurzeln, Planzen oder Steine bieten sich besonders gut als Rückzugsorte an.

 

 

Dieses Beispielvideo zeigt Schritt für Schritt die mögliche Einrichtung eines Aquariums:


3. Die richtige Aquarientechnik

Ohne Technik klappt nichts! Da kann ein Aquarium noch so schön eingerichtet sein. Die wichtigsten Bestandteile einer guten technischen Ausstattung sind ein funktionierender Filter, eine Heizung sowie eine gute Beleuchtung. Anfängern würden wir empfehlen Komplettsets zu kaufen, da es schwierig ist einzelne Komponenten aufeinander abzustimmen. Entdecken Sie unsere Aquarien-Komplettsets hier.

 

In vielen Sets sind bereits Filter enthalten. Man unterscheidet zwischen Innen- und Außenfiltern. Außenfilter kann man leichter reinigen, Innenfilter hingegen bieten den Vorteil, dass sie nicht auslaufen können. Die Meinungen zu diesem Thema spalten sich. Im Prinzip kann da jeder für sich selbst entscheiden.

Unsere Außenfilter-Favoriten


Mehr Außen- sowie Innenfilter finden Sie hier


4. Das Futter

Nicht jedes Unterwasserlebewesen verträgt auch jede Kost. Deshalb gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Futtersorten für alle Aquarienbewohner.

 

Alles - angefangen beim Trockenfutter, bis hin zum Lebendfutter - ist heutzutage frei erhältlich. Wir präsentieren Ihnen hier unsere Futter-Allrounder, welche für nahezu jeden  Fisch geeignet sind.

aquarium kaufen aquarium kaufen aquarium kaufen aquarium kaufen aquarium kaufen aquarium kaufen aquarium kaufen


Mehr Futter finden Sie in unserem Fischfutter Sortiment


5. Das Einsetzen der Fische

Das gleichzeitige Einsetzen aller Fische in Ihr neu eingerichtetes Aquarium, birgt ein nicht von der Hand zu weisendes Risiko: Da sich die Exkremente der Fische nur durch ausreichend Destruenten (Bakterien) abbauen lassen kann es passieren, dass Ihr Aquarium eutrophiert (umkippt), wenn Sie alle Fische zur selben Zeit einsetzen.

 

Dies hat folgende Ursache: Die Ausscheidungen der Fische enthalten giftiges Nitrit, welches die Bakterien in harmloses Nitrat umwandeln. Deshalb sollten Sie erst einmal ca. zwei Wochen warten und die Fische nach und nach einsetzen, bis sich genügend Destruenten vermehrt haben, um die große Anzahl an Exkrementen verarbeiten zu können.

 

Bitte nehmen Sie diese Frist ernst, da es ansonsten zum Tod Ihrer kleinen Schützlinge führen kann.


6. Wasser ist nicht gleich Wasser

Es ist außerdem sehr wichtig das Aquarienwasser regelmäßig auf seine Qualität zu prüfen. Für die wichtigsten Indikatoren gibt es kleine Teststäbchen, welche man in das Wasser taucht. Die Farbveränderung des Stäbchens lässt sich mit einer Tabelle vergleichen. So können Sie sich über die Wasserqualität Ihres Aquariums Gewissheit verschaffen.

 

Die Teststäbchen können Ihnen Auskunft über den Säuregrad (pH-Wert) sowie über Ammonium, Ammoniak und Nitritkonzentration geben.

 

Durch das Füttern der Fische reichern sich Nährstoffe im Becken an, welche durch das Zurückschneiden von schnell wachsenden Wasserpflanzen entzogen werden können.

 

Nichtsdestotrotz wird ein regelmäßiger Wasserwechsel empfohlen.